1.-August-Feier im Sennhof

"Wir lassen uns den Nationalfeiertag nicht nehmen - Corona-Virus hin oder her!" Unter diesem Motto stand die 1.-August-Feier im Sennhof.

Punkt 11.10 Uhr hat die grosse Glocke vom Fahnen geschmückten Sennhofturm den Geburtstag der Schweiz eingeläutet. Für diesen ehrwürdigen Anlass wurde das grosse Festzelt noch erweitert, sodass alle Bewohnerinnen und Bewohner – in diesem Jahr leider ohne Angehörige – an den von der Hotellerie festlich dekorierten Tischen Platz nehmen konnten.
Urs Schenker durfte die grosse Schar im Namen vom ganzen Sennhof-Team herzlich willkommen heissen. In diesem Jahr nimmt neben dem Corona-Virus der Begriff «Solidarität» einen hohen Stellenwert ein, so der Heimleiter bei der kurzen Begrüssungsansprache. Eine Bedeutung von Solidarität ist aus seiner Sicht, dass ich persönlich zugunsten von anderen auf etwas verzichte, auf was ich eigentlich Anspruch hätte. Mit dem Besuchsverbot in den Pflegeheimen wurde dieser Begriff sehr in Anspruch genommen. Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige und Freunde mussten auf Besuche verzichten. Solidarität war angesagt in dieser ungewissen Zeit. Doch auch alle Mitarbeitenden sind solidarisch. Sie verzichten und schränken sich in ihrer Tätigkeit im Privaten ein, zugunsten der Sicherheit. «Wir sind dankbar, dass wir bis jetzt vom Virus verschont blieben», so Schenker weiter. «Doch Übermut ist fehl am Platz! Bleiben wir auf der Hut – schon aus Gründen der gegenseitigen Solidarität».
Nach dem anschliessenden Singen der Landeshymne war das traditionelle Essen aus der Sennhof-Küche angesagt. Feine Bratwürste und Cervelat von der Dorfmetzg durften neben dem selbstgemachten Kartoffelsalat nicht fehlen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom bewährten Duo Sound-Express, welches das eine oder andere Beinpaar zum Tanzen brachte. Im geschützten Wohnbereich wurde im Erlebnisgarten gefeiert. Natürlich fehlte auch hier die Musik nicht, es ging einfach etwas gemächlicher zu und her. Nach dem Glaceschmaus lichteten sich bald die Plätze im Festzelt, und das etwas verspätete Mittags-Nickerchen war angesagt.

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