Neujahrs-Apéro auf dem Sennhof

Neujahrs-Apéro auf dem Sennhof

Nach vier Jahren Unterbruch lud die Einwohnergemeinde und Kirchgemeinde Vordemwald gemeinsam zum Neujahrs-Apéro auf dem Sennhof ein. Gleichzeitig konnte die grosse Gästeschar im neugestalteten Innenhof zum 125 Jahr-Jubiläum vom Sennhof anstoßen.

Mit einem zackigen Marsch des Musikvereins Vordemwald unter der Direktion von Juliana Lang, wurde mit drei Glockenschlägen das Neujahrs-Apéro eröffnet.

„Es mönschelet im Sennhof seit 125 Jahren“, begann der Geschäftsführer Urs Schenker, vertretend für die Jubilarin „Sennhof“, die Begrüßung! „Aber“, so führte er weiter aus „auf eine positive und gute Art! Respekt, Wertschätzung und wohlwollendes Zusammengehen macht‘s aus“. „Wir beginnen das Jubiläum 125 Jahre Sennhof langsam, werden dann aber mit verschiedenen tollen Attraktionen wie das Freilichttheater dies noch gebührend feiern und würdigen“, schloss Schenker.

Im Zentrum der Ansprache der Frau Gemeindeammann Karin Berglas ging es „um die Zeit“. Sie knüpfte an die Ansprache von ihrem Vorgänger Max Moor an, die Geschichte von Momo. Das Corona Virus ließ unser Leben entschleunigen, doch in der Zwischenzeit scheinen wir schon wieder in den alten Modus zurückgekehrt, so Karin Berglas. Die stetigen Veränderungen fordern uns aus ihrer Sicht heraus, ebenso der digitale Fortschritt. Die Frage der wirtschaftlichen Entwicklung, welche aktuell wegen der Inflation, Lieferengpässen und Energieknappheit bedingt durch Krieg und Unruhen eher gebremst ist. Sie sieht durch die verschiedenen Kriege und weltweiten Unterdrückungen an vielen Orten die Freiheit und Selbstbestimmung massiv gefährdet. So wehren sich die Ukrainer mit aller Macht gegen den Angriff durch Russland auf ihre Demokratie. Die daraus folgenden Migrationswellen konnte dank grosser Solidarität in der Schweiz aufgefangen werden.

Im Zofinger Tagblatt war an Silvester zu lesen „Einmischen – jetzt“. Sie nimmt diese Aussage gerne auf, es ist wichtig, dass sich alle für das Wohl in unserem Land einsetzen und engagieren, aktiv mitwirken. Dieses Zusammenstehen und Zusammengehen hat uns in Vordemwald durch die Klimaveränderungen bedingten Hochwasser geholfen. „Mit Veränderungen müssen wir leben“ so Karin Berglas weiter und zitierte den ehemaligen Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen ist, sie mitzugestalten“.

Nach weiteren musikalischen Klängen - offerierte der Sennhof ein Apéro bei dem die über 150 Gäste mit feinen Quiches aus der Sennhof Küche verwöhnt wurden.

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